Huckepack-Paten für geflüchtete Kinder und Jugendliche

HUCKEPACK vermittelt Patenschaften für geflüchtete Kinder in Berlin.

Durch Patenschaften werden Kinder gestärkt und Integration wird zur Erfolgsgeschichte.

Wir sind eine kleine Initiative in Berlin, die sich aktiv für geflüchtete Menschen einsetzt. Unser Ziel ist es ehrenamtliche Paten für geflüchtete Kinder zu vermitteln.

Wir möchten Geflüchtete Willkommen heißen, ihnen das Ankommen erleichtern, Vorurteile abbauen, Kinder stärken und einen gegenseitigen Austausch fördern, indem wir Barrieren abbauen.

Warum gibt es HUCKEPACK?

2015 waren etwa 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, die höchste Zahl, die der UN-Flüchtlingsrat jemals verzeichnet hat. Nur ein kleiner Teil von ihnen kommt nach Europa. Nach aktuellen Schätzungen kamen im Jahr 2015 rund 800.000 geflüchtete Menschen nach Deutschland. In Berlin kamen bis zum Dezember 2015 rund 79.000* Flüchtlinge an.

Geflüchtete Menschen müssen sie sich in ihrer fremden, neuen Heimat zurechtfinden. Sie verbringen viel Zeit in der Flüchtlingsunterkunft, isoliert vom gesellschaftlichen Leben in Berlin. Sie teilen sich Klassenzimmer, Turnhallen und Sanitäranlagen mit fremden Menschen, haben keine Privatsphäre, sind auf Spenden angewiesen und müssen sich in der neuen Welt, mit einer fremden Sprache und Kultur orientieren.
Für die Kinder ist die Situation besonders schwierig. Deswegen wollen wir sie dabei unterstützen, indem sie durch einen Paten einen Ansprechpartner, Wegweiser und Freund gewinnen, der sich für die Kinder einsetzt, Freizeitangebote außerhalb der Flüchtlingsunterkunft anbietet, die Kinder beim Deutschlernen unterstützet und bei schulischen Belangen hilft.

(*Quelle: Senatsverwaltung für Gesundheit uns Soziales, Berlin)

Potentiale einer Patenschaft

„Um ein Kind stark zu machen, braucht es ein ganzes Dorf“. (Afrikanisches Sprichwort)

Patenschaften zu initiieren ist der Versuch eine alte afrikanische Weisheit umzusetzen. Um ein Kind bei seiner Entwicklung zu unterstützen, braucht es eine Vielfalt an verlässlichen Bezugspersonen. Besonders geflüchtete Kinder sind auf Vertrauenspersonen in der neuen Heimat angewiesen.
Aber nicht nur Paten bereichern, verändern und prägen das Leben von Kindern – auch Patenkinder eröffnen Horizonte für ihre Paten.
Die Patenschaft ist selbstbestimmt und beruht auf einer individuellen, persönlichen Beziehung zwischen Paten und Patenkind.

Aussicht

HUCKEPACK startet im Januar 2016 mit der Vermittlung von Paten und Patenkinder. Ab sofort freuen wir uns über Interessierte Paten, Patenkinder und finanzielle Unterstützer.“

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Pflegefamilie für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge

„Gesucht werden offene und moderne Familien, die Jugendliche für einen mittelfristigen Zeitraum zwischen einem und drei Jahren aufnehmen. Dabei sind auch solche Familien gefragt, die bisher noch keine Erfahrungen als Pflegefamilie haben. Dafür infrage kommen sowohl verheiratete als auch unverheiratete Paare. Auch homosexuelle Paare, Singles und ältere Personen können Pflegefamilie werden.

Hilfreich ist, wenn die Pflegeeltern verschiedene Sprachen sprechen. Insbesondere Englisch erleichtert die anfängliche Kommunikation ungemein. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Jugendlichen die deutsche Sprache sehr schnell lernen.

Für Pflegefamilien ergibt sich die Möglichkeit, einem Jugendlichen über einen begrenzten Zeitraum bei der Ankunft und Integration in Deutschland eine wesentliche Stütze zu sein. Zur Vorbereitung werden spezielle Informationsabende angeboten, deren Schwerpunkte auf Integration, Kultur und den Umgang mit Behörden liegen.

Weiterhin wird die klassische Pflegeelternschule durchlaufen, wobei die Familie von erfahrenen Sozialpädagogen auf ihre Eignung als Pflegefamilie hin überprüft wird. Am Ende der Pflegeelternschule suchen die Sozialarbeiter nach Jugendlichen, die in die jeweilige Familie passen. Dabei werden zuvor geäußerte Wünsche hinsichtlich der Sprache, des Alters und der Herkunft berücksichtigt. Beide Parteien können nach einem Kennenlernen entscheiden, ob sie miteinander leben möchten.“

Weitere Infos finden sie hier

E-Mail: info@pflegekinderhilfe-sz.de

Fremde Freunde- Interkulturelle Mentoren

„Fremde? Wenn wir uns nicht kennen, sind wir uns fremd

Freunde! Wenn wir uns kennen lernen, können wir Freunde werden
Am Anfang sind wir alle Fremde

Junge Flüchtlinge (7-18 Jahre), die in Sammelunterkünften leben und gerne jemanden an ihrer Seite hätten, mit dem sie ihre neue Umgebung erkunden können. Wir nennen sie im weiteren Text Mentees.

Junge Menschen (ab 18 Jahren), die in Berlin leben und Zeit und Interesse haben, diese Aufgabe zu übernehmen. Wir nennen sie im weiteren Text Mentoren.

Jeweils ein Mentee und ein/e Mentor/in werden ein Team.

Wie viel Zeit?
Ein Mal während der Woche oder am Wochenende, je nach Unternehmung ca. zwei bis vier Stunden, über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten.“

Lust auf Mitmachen?

BALADNA – Beratungsinitiative von und für Menschen aus Syrien und dem Mittleren Osten: Freiwillige gesucht

„BALADNA – Beratungsinitiative von und für Menschen aus Syrien und dem Mittleren Osten“

Baladna ist arabisch und heißt frei übersetzt etwa „unser Zuhause“, „unser Land“, „unsere Heimat“. Baladna meint keinen Staat und keine Nation. Baladna hat keine Grenzen und kein Territorium. Baladna ist da, wo wir ankommen, wo wir uns zuhause fühlen, wo wir ein Stück Heimat finden, wo wir uns auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen, egal woher wir kommen.
Der Verein „BALADNA – Beratungsinitiative von und für Menschen aus Syrien und dem Mittleren Osten“ wurde am 07.08.2015 gegründet und wird gegenwärtig als gemeinnütziger Verein registriert. Die Spende von Torky Tork und hhv.de kommt direkt BALADNA zu Gute.

Was bietet BALADNA?

BALADNA vermittelt Geflüchteten aus Syrien und dem Mittleren Osten hilfreiche Kontakte und Orientierung, stärkt ihre Rechte und fördert ihre gesellschaftliche Teilhabe.
BALADNA bietet eine erste Anlaufstelle und Orientierungsmöglichkeiten für Geflüchtete. Ein engagiertes Team von Freiwilligen mit und ohne eigene Fluchterfahrung leistet dabei praktische Beratung und Hilfestellung im Alltag.
BALADNA bietet mehrsprachige Erstorientierung im deutschen Asylsystem, Verweisberatung zu spezialisierten juristischen, sozialen und psychosozialen Beratungsstellen sowie Vernetzung mit anderen Geflüchteten und ihren UnterstützerInnen. Hierfür kooperiert BALADNA unter anderem eng mit dem Salam Kultur- und Sportclub e.V.

Arabischer Online-Wegweiser Ibn al-Balad und persönliche Beratung

BALADNA betreut Ibn al-Balad, die Informationsplattform für SyrerInnen in Deutschland. Auf dieser arabischen Informationsplattform erhalten Menschen auf der Flucht aktuelle und verständlich aufbereite Informationen zur Einreise nach Deutschland, zum Asylsystem und zur alltäglichen Orientierung für Geflüchtete in Deutschland. Als Wegweiser im Netz und auf Facebook bietet Ibn al-Balad Informationen zu komplexen Fragestellungen wie zum Beispiel Dublin-Verfahren, Familienzusammenführung, Bürgschaften und Verpflichtungserklärung sowie zu den Themen Wohnen, Leben, Arbeiten, Studieren, Gesundheitsversorgung. Ausserdem finden sich auf Ibn al-Balad Kontaktlisten von Beratungsstellen, syrischen Vereinen und Unterstützungsorganisationen in Deutschland.
Ergänzt wird die Online-Information von Ibn al-Balad durch telefonische und persönliche Beratung von Ehrenamtlichen auf Arabisch, Deutsch und Englisch.

BALADNA sucht Freiwillige

Wir suchen zur Erweiterung unseres Beratungsangebotes ehrenamtliche UnterstützerInnen mit Sprachkenntnissen in Englisch/Arabisch/Kurdisch/Neu-Aramäisch/Syrische Dialekte. Insbesondere suchen wir Menschen, die Zeit spenden für Beratung, Amts- und Behördengänge, Wohnungssuche, Papiere ausfüllen etc. Vorkenntnisse zum Asylsystem und den relevanten Behörden und Prozesse sind von Vorteil, aber kein Muss. Zeit, interkulturelle Sensibilität und ein langer Atem bei Verwaltung und Bürokratie sind wichtiger.
Wir nehmen aus logistischen Gründen vorerst keine Sachspenden an. Für die Beratungsarbeit und die Ausstattung eines dazugehörigen Arbeitsplatzes suchen wir aktuell einen Drucker, einen Scanner, ein Notebook, einen PC sowie Druck-/Kopierpapier.

Unterstützungsangebote, Fragen und Anregungen bitte an:

Baladna – Beratungsinitiative von und für Menschen aus Syrien und dem Mittleren Osten e.V.i.G.
c/o Salam Kultur- und Sportclub e.V.
Buttmannstr. 9A, 13357 Berlin
Baladna mobil: 0176-21012331
email: info@baladna.de
ibnalbalad.de
facebook/ibnalbalad.de

Die Webseite von BALADNA ist gegenwärtig im Aufbau. Kontaktaufnahme ist möglich über ibnalbalad.de, per E-Mail, Facebook und telefonisch (auf Arabisch und Deutsch). Menschen mit persönlichem Beratungsbedarf können gerne in den Salam Kultur- und Sportclub kommen (siehe „Hilfe mit Mundpropaganda“, taz-Artikel zum Salam e.V. – 05.08.2015, PDF)

Beratungszeiten und Veranstaltungen:

Allgemeine Öffnungszeiten des Salam Kultur- und Sportclub mit Café:
täglich 14-23 Uhr.
Beratungszeiten im Café des Salam Kultur- und Sportclub:
Donnerstag, 10-13 Uhr, Beratung, deutsch und arabisch
Freitag, 18-21 Uhr, Beratung, deutsch und arabisch

Solidarische Nachbarschaft im Richardkiez (Solinar)- Paten gesucht

Die SoliNaR ist ein Ort für gemeinsame Aktivitäten, ein Raum einander kennenzulernen und sich auszutauschen.
Die Solidarische Nachbarschaft im Richardkiez unterstützt Flüchtlinge durch ein Patenschaftsprogramm – wir organiseren Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen, sowie kostenlose Stadtführungen und Ausflüge in Berlin. Alle zwei Wochen findet außerdem eine Kleiderbörse statt.

Kochabende, Lese- und Musikpatenschaften und Gartenprojekte bieten Gelegenheit zusammen zu kommen und unsere Nachbarschaft zu gestalten. Im Richardkiez und über Neukölln hinaus besuchen wir Ausstellungen  und nehmen an Veranstaltungen teil. Wir wollen die kreativen Potentiale in unserem Kiez fördern, Möglichkeiten der Teilhabe an Kultur und Stadtentwicklung schaffen und die Solidarität in unserem Kiez stärken. Die SoliNaR ist offen für alle, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, Geflüchtete oder neu zugewanderte Familien, alleinerziehende Mütter und Väter und SeniorInnen. Gemeinsam wollen wir einen lebendigen, barrierefreien Ort im Kiez schaffen.

Für das Patenprojekt werden noch Paten gesucht.
Weitere Infos findet ihr 11223669_1685973898281623_8509211905029502967_o

Ihr findet Solinar auch auf Facebook

CHoG – Champions ohne Grenzen e.V. – Integration durch Sport

CHoG – Champions ohne Grenzen e.V. – Integration durch Sport

Unser Verein setzt sich in Berlin und Brandenburg für die Integration und Teilhabe von Geflüchteten an der deutschen Gesellschaft ein. Sport, insbesondere Fussball, sehen wir hierbei als ausgezeichnetes Handlungsfeld für nachhaltige Integration.
Der Verein organisiert seit mehr als 3 Jahren Fußballtrainings, Freundschaftsspiele und Turniere für Geflüchtete. Durch den Sport können die Menschen ihren oft tristen Alltag in Sammelunterkünften für einige Stunden pro Woche vergessen und Kontakte zur Außenwelt knüpfen. Der Fußball bietet eine niedrige Teilnahmeschwelle und ermöglicht über den Sport den Zugang zu neuen sozialen Räumen und Gruppenerfahrungen. Einige unserer Spieler konnten wir z.B. bereits an Berliner Fußballvereine weitervermitteln.

Aktuell bieten wir in Berliner Stadtgebiet an:

  • 3 Mixed-Trainings (ab 15 Jahre) (Kreuzberg, Wedding, Spandau)
  • 1 Damentraining (Jannowitzbrücke)
  • Vier Kindertrainings (6-15 Jahre) (Marienfelde, Tempelhof, Wedding, Lichtenberg)

Mit unseren Trainings erreichen aktuell circa 300 Menschen, davon circa 100 Kinder und Jugendliche.  Die Kinder-Trainings werden z.T. schon von erwachsenen Menschen mit Fluchthintergrund geleitet, denen auf diese Weise die Möglichkeit eröffnet wird, sich in ihrer Freizeit sinnvoll zu engagieren.

Über die Trainings hinaus organisieren wir auch Veranstalungen wie z.B. den  Kick Out Racism Cup oder den Berliner-Flüchtlings-Sport-Kongress.

Die Vereinsarbeit wird durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer getragen, die Trainings leiten oder Freundschaftsspiele und Turniere organisieren. Als gemeinnütziger Verein finanzieren wir unsere Arbeit überwiegend aus Spenden.

Hier findet ihr einen Kurzfilm über Champions ohne Grenzen e.V.

 

Patenschaften

So kann man Patenschaften übernehmen

Die Flüchtlings-Patenschaft beim Kirchenkreis Stadtmitte kostet für eine Woche 63 Euro, für einen Monat 270 Euro (Unterbringung und Versorgung mit dem Allernötigsten: ca. 9 Euro pro Tag). Konto: Kirchenkreis Berlin Stadtmitte, IBAN DE 98 520 6041 010 0399 5577, „Flüchtlingsunterbringung“.
Infotelefon des Kirchenkreises: 25 81 85 291, Mail an: info@kkbs.de, http://www.kkbs.de/fluechtlingshilfe.
Infos für potenzielle Pflegeeltern unter:
Patenprojekt für Flüchtlingskinder
Flüchtlingspaten Syrien
Crowdfunding für Paten/ Vormundschaften